Die Leeze, das ist münsteraner Mundart für „Das Fahrrad“, das ist mein Diplomfilm, das ist ein Film über einen Tag im Leben eines Fahrrads. Ja, der Protagonist ist ein Fahrrad. Ein lebendiges Fahrrad mit Gefühlen, das das Schicksal von jedem beeinflusst dem es begegnet. Und nicht zuletzt auch ein Film über Münster.
Eigentlich ähnlich ambitioniert wie zuvor Alice, diesmal nicht aufgrund des historischen Settings, sondern wegen quasi unendlich vielen Drehorten, alle wetterabhängig (und Wetter ist son Thema für sich in Münster…), vielen zu besetzenden Nebenrollen, Unterwasseraufnahmen, Fahrtaufnahmen, Verfolgungsjagd, Unfall für den man eine große Kreuzung sperren musste, ach ne Menge Aufwand halt!
Dank toller Unterstützung aus der Region und nicht zuletzt dem tollsten Team der Welt wusste man trotz allen Problemen und Widrigkeiten immer, dass man das alles in den Griff bekommen wird, auch während man in der ersten Drehwoche noch Rollen zu besetzen hatte und noch Drehorte am Suchen war.
Bei ihrer Filmfestivalpremiere (passenderWeise auf der Halbtotalen in Münster) wurde die Leeze als
Der ultimative Münster-Fahradfilm
angekündigt, und das noch nicht mal von mir…
Preise:
(Also eigentlich Preis, aber das würde irgendwie komisch klingen, oder?)
Jugendstil Kurzfilmwettbewerb 2010 – 1. Preis
Bilder:
Der Junge und die Leeze
Maximilian Kulaga als der Junge
Detlef Zwitzers als der Landstreicher
Christoph Hagin als der Trödelhändler
René Sydow als der Leezenkäufer
Michael Jassin als der Fahrradkurier
Benjamin Simon als der Partygänger
Links: Brit Dehler als die Passantin
Rechts: Carsten Höfer als der Autofahrer
Der Junge und die Leeze begegen sich zum ersten Mal
Die Leeze wird restauriert
Die Welt durch die Augen der Leeze
Technisches:
Länge 15 min.
Gedreht auf DVCProHD – Panasonic HVX200 mit P&S Mini35 Adapter und 4 35mm-Optiken
Geschnitten auf Avid Xpress Pro HD












